*Lavazza steht nicht mit Nespresso® in Verbindung und wird von Nespresso® nicht unterstützt oder gefördert.
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Kaffee genießt in Italien einen hohen Stellenwert, denn Kaffeetrinken ist nicht nur eine Routine, sondern eine tief in der Kultur des Landes verwurzelte und geschätzte Tradition. Die italienische Kaffeekultur ist weltweit bekannt für ihre geschichtsträchtige Tradition, ihre unverwechselbaren Geschmacksrichtungen und ihr vielfältiges Angebot an Kaffeegetränken. Vom legendären Espresso bis zum schaumigen Cappuccino – italienischer Kaffee begeistert Einheimische ebenso wie Besucher mit seinen kräftigen Geschmacksrichtungen und seiner unvergleichlichen Qualität.
Die Geschichte des traditionellen italienischen Kaffees reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und ist eng mit der Entstehung von Kaffeehäusern im Nahen Osten während des Osmanischen Reiches verknüpft. Die Einführung des Kaffees in Italien geht auf den venezianischen Botaniker und Arzt Prospero Alpini zurück, der bei seinen Expeditionen nach Ägypten auf den Kaffee gestoßen war. Kaffeehäuser wurden in Italien schnell populär und dienten als Treffpunkt für Intellektuelle und Künstler. Nach anfänglicher Skepsis gewann der Kaffee allmählich an Beliebtheit und wurde schließlich ein fester Bestandteil des italienischen Alltagslebens.
Das 1720 gegründete Caffè Florian auf der berühmten Piazza San Marco ist das älteste Kaffeehaus der Welt. Viele international bedeutende Persönlichkeiten und Künstler der Vergangenheit – wie Johann Wolfgang von Goethe, Lord Byron und Giacomo Casanova – kehrten dort regelmäßig auf einen Kaffee ein und führten intellektuelle Gespräche. Das Caffè Florian, in dem Menschen aus allen Gesellschaftsschichten verkehrten, war ein Vorbild für die soziale Rolle, die ein Kaffeehaus einnehmen konnte.
Im Jahr 1884 wurde die ikonische italienische Espressomaschine von Angelo Moriondo patentiert und revolutionierte die Art und Weise, wie Kaffee zubereitet und konsumiert wurde. Diese Methode, bei der eine Kombination aus Dampf und kochendem Wasser zum Aufbrühen von Kaffee verwendet wird, ebnete den Weg für die weite Verbreitung des italienischen Espresso, der schnell zum Synonym für die italienische Kaffeekultur wurde.
Einfach zuzubereiten und gut zum Wachwerden: Der Espresso wurde schnell zu einem Symbol der Jahrhundertwende, zusammen mit dem Hochgeschwindigkeitszug, der seinen Namen trägt. Espressomaschinen wurden in den „amerikanischen Bars“ populär, wo die Kunden am Tresen stehen konnten, anstatt am Tisch zu sitzen. Das erste Kaffeehaus, das in Italien eröffnet wurde, war das Caffè Maranesi in Florenz, das auch als Caffè dei Ritti bekannt war, was sich auf die „stehenden Leute“ bezog, die im Innenraum bewirtet wurden.
Auch heute noch haben viele italienische Haushalte eine Mokkakanne, eine Brühvorrichtung, die auf dem Herd steht und einen großartig schmeckenden Kaffee in den eigenen vier Wänden zubereitet!
Während des Zweiten Weltkriegs verschwand der Kaffee aufgrund des Embargos, das der Völkerbund gegen das faschistische Italien verhängte, und wurde durch Ersatzprodukte wie Gerste ersetzt. Die ursprüngliche Idee des italienischen Espresso, wie wir ihn kennen, geht auf die Stadt Turin zurück. Viele ließen sich davon inspirieren und kreierten während der Nachkriegszeit ihre eigenen Versionen und Abwandlungen, wie zum Beispiel der Barista Achille Gaggia im Jahr 1948. Er führte eine neue Druckextraktion der wertvollen Bohnen ein, eine Technik, die sich auch für die weitere Geschichte des italienischen Kaffees als wichtig erwies. Denn sie ermöglichte es, ein noch konzentrierteres und aromatischeres Getränk mit der charakteristischen Crema auf der Oberfläche zu erhalten.
Nachdem Achille Gaggia seine Erfindung vorgestellt hatte, wurden in den 1950er-Jahren viele neue professionelle Kaffeemaschinen entwickelt. Großunternehmen begannen, Modelle für die breite Öffentlichkeit zu produzieren und anzubieten.
Heutzutage gibt es in Italien eine blühende Kaffeeindustrie mit zahllosen Cafés und Kaffeebars, die Tag und Nacht verschiedenste sorgfältig zubereitete Getränke servieren.
Italienische Kaffeebars bieten ein umfangreiches Angebot an Kaffeegetränken für die unterschiedlichsten Geschmäcker und Vorlieben. Zwar findet man in den verschiedenen Cafés je nach Standort eine Reihe unterschiedlicher italienischer Kaffeesorten, doch gibt es eine ursprüngliche Produktpalette, die in allen guten italienischen Kaffeebars stets präsent ist.
Während der Espresso der Eckpfeiler der italienischen Kaffeekultur bleibt, lassen sich auch viele andere Getränke entdecken:
Kaffee nimmt in der italienischen Gesellschaft einen besonderen Stellenwert ein, denn er ist nicht nur ein Getränk, sondern auch ein gesellschaftliches Ritual, das den Zusammenhalt fördert und die sozialen Bindungen stärkt. Die italienische Kaffeekultur zeichnet sich durch ihren hohen Qualitätsanspruch aus, verbunden mit dem unermüdlichen Engagement für die Beschaffung der besten Bohnen und die Beherrschung der Kunst der Espressozubereitung.
Für die Italiener*innen ist Kaffee nicht nur ein Mittel zur Aufnahme von Koffein, sondern eine tägliche Tradition, die die Momente der Muße, Konversation und Besinnlichkeit unterstreicht. Ob in einem Straßencafé in aller Ruhe oder in einer belebten Espressobar, eilig mit Kolleg*innen getrunken: Kaffee ist eine verbindende Kraft, die soziale Grenzen überwindet und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.
Listenpreis: Dies ist der normalerweise angesetzte Verkaufspreis, der als Richtwert für den Vergleich mit dem endgültigen Verkaufspreis dient, auch wenn keine Rabatte gewährt werden.
Vorheriger Preis (falls vorhanden): Dies ist der niedrigste Preis, der in den letzten 30 Tagen vor Beginn der Werbeaktion für das Produkt auf der Website galt. Falls das Produkt erst seit weniger als 30 Tagen auf dem Markt ist, kann dieser Zeitraum kürzer sein.